Mit ein bisschen Glück können wir den frühen Herbst noch gut als Spätsommer durchgehen lassen! Dieser hat mit seiner bunten Farbenpracht durchaus seinen Reiz und kann bei schönem Wetter zu gemütlichen Stunden im Freien einladen.

Wenn es uns draußen doch schon zu frisch wird, können wir uns den Herbst aber auch in Form von schönen selbst gemachten Dekorationen ins Haus holen. Oder wir nutzen den wenig besetzten Gartentisch einfach noch eine Weile als stolzes Podest für das üppige Herbstgesteck. Das Gute an den sinkenden Temperaturen ist zumindest die längere Haltbarkeit der natürlichen Materialien.
Als Basis für einen Herbststrauß oder ein Tischgesteck kann ein schöner knorriger Ast dienen. Die ersten Herbststürme werden Ihnen quasi eine Auswahl zu Füßen legen. Am Ast können dann verschiedene Blätter, Kräuter und Spätblüher wie Beifuß oder Hagebutten befestigt werden. Dazu eignet sich ein einfacher Bindfaden oder ein Band aus Jute. Sperrigere Elemente können zusätzlich mit einem Draht am Ast fixiert werden.

Zieräpfel und kleine Kürbisse zählen natürlich auch zu den absoluten Klassikern der Herbstdekoration. Moos ist ein echter Alleskönner. Es versteckt nicht nur Übergänge, sondern ist schon für sich genommen schön, trendig und außerdem hervorragend für das Raumklima.

Perlen, Steinchen, Silberschmuck oder dezente Lichterketten verschaffen der Herbstdekoration einen Glamourfaktor, der auch bei früh einsetzender Dunkelheit nicht verloren geht.
Wenn Sie einen aufrechten Strauß binden möchten und kein Steckmoos zur Hand haben, können Sie ersatzweise Knetgummi benutzen. Da die aufrecht stehenden Materialien schneller abknicken als flach verarbeitete, ist es hilfreich, beim Anfertigen von Sträußen ausreichend Draht zu verwenden, der die Komposition stabilisiert.
Wenn Sie abfallende und herumfliegende Späne, Blätter oder Rinde an Ihrem Herbstgesteck vermeiden möchten, können Sie Ihre Dekoration auch einfach verglasen. Nutzen Sie ein ausreichend großes Einweckglas oder ein vergleichbares Glasgefäß mit ausreichend großer Öffnung, kleiden Sie den Boden mit etwas Moos aus und befüllen Sie das Behältnis nach Herzenslust mit Stöckchen, Blättern, Tannenzapfen, Kastanien, Eicheln und allem, was Ihnen sonst noch so bei einem Herbstspaziergang vor die Füße fällt. Schütteln Sie aufgesammelte Materialien vor der Verarbeitung am besten gut aus, um kein Ungeziefer mit ins Haus zu holen.

Bei der Verwendung von frei gewachsenen Pilzen sollten Sie ebenfalls vorsichtig sein, denn diese können bekanntlich giftig sein.

Der Fantasie sind also fast keine Grenzen gesetzt, die Materialien müssen nicht teuer angeschafft werden, und der Herbst kann draußen wie drinnen Spaß und Freude verbreiten.

 

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