Kinder lieben ihn. Im Frühjahr, wenn die Vorräte an Weihnachtsleckereien langsam aufgebraucht sind, freuen sich nicht nur sie auf den Osterhasen.

 

Er ist jedes Jahr aufs Neue ein willkommener Lieferant von Süßigkeiten, kleinen Präsenten und – auch wenn es biologisch bekanntlich nicht besonders naheliegt – den Ostereiern.

Meister Lampe in Kurierfunktion beendet mit einem Paukenschlag die Fastenzeit und läutet das Frühjahr ein.

Doch wie ist der Brauch des Eier versteckenden Osterhasen eigentlich entstanden?

 

Im christlichen Zusammenhang sieht man den Hasen immer wieder als Symbol für die Dreieinigkeit. Dargestellt werden drei Hasen, die sich insgesamt drei Ohren teilen. Aufgrund der Anordnung und Darstellung scheint jeder Hase zwei Ohren zu besitzen.

Die sprichwörtliche Fruchtbarkeit des Hasen wird häufig mit dem Erwachen der Natur zu Ostern in Verbindung gebracht. Das bunte Ei kann als geschenktes Zubrot, aber auch als metaphorisches Symbol der Wiederauferstehung Christi verstanden werden.

Ein anderer Erklärungsansatz besagt, dass die Verbindung vom Ei mit dem Hasen durch das Osterbrot entstanden ist. Dem Brot, in dem ein Ei eingebacken ist, wurde zusätzlich ein Hasenbild als Auferstehungssymbol aufgeprägt. Dadurch entstand die Vorstellung vom Eier legenden Hasen.

Außerdem kam der Hase im Frühjahr zur Futtersuche in die Dörfer und Gärten, und er ist eines der ersten Tiere, die nach dem Winter Junge zur Welt bringen. Durch sein ungewöhnliches Verhalten, sich samt Nachwuchs in Menschennähe aufzuhalten, wurde ihm wohl zusätzlich noch das Ablegen von Ostereiern angedichtet.

Ei…nerlei! Wir hoffen auf Sonnenschein und Frühlingswärme für die Ostertage. Dann geht´s ab nach draußen zum Eiersuchen. Die besten Verstecke sind frisch bestückte Blumenkübel, das Bein des Gartentisches, die Kissenbox, der Gartenstuhl, die Liege …

Lassen Sie sich die Ostertage schmecken und den Osterhasen fleißig arbeiten!

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